Der Wert von Gold, genauer gesagt der Goldpreis, schwankt genauso wie der Preis eines Apfels. Und er wird auch auf ähnliche Weise ausgehandelt: auf Märkten. Der wichtigste Goldmarkt liegt in Englands Hauptstadt London. Dort treffen sich zweimal täglich die Vertreter von fünf großen Banken.

Sie legen den Tagespreis für eine Feinunze Gold fest. Das entspricht 31,1 Gramm. Ob deren Preis im Vergleich zum Vortag steigt oder fällt, hängt vor allem davon ab, wie viele Kunden Gold kaufen und wie viele ihr Edelmetall verkaufen wollen. Ein Schnäppchen hätte man zum Beispiel um den 10. September 2009 machen können. Damals kostete eine Feinunze weniger als 1000 US-Dollar! Ein Jahr später musste man für dieselbe Menge schon 1247 US-Dollar zahlen. Warum Menschen mehr als eine Monatmiete für 31 Gramm Metall ausgeben? Das ist die nächste gute Frage!
Quelle:Geolino
Wie hoch oder tief ein Ton ist, hängt davon ab, wie oft eine Bass- oder Gitarren-, Klavier- oder Geigensaite pro Sekunde schwingt; bei Blasinstrumenten hängt es mit der Luftsäule zusammen. Tiefe Töne haben weniger Schwingungen als hohe. Welcher Ton nun der sogenannte Stimmton A ist, haben Menschen irgendwann einfach festgelegt. Allerdings klang dieses A von Land zu Land ganz unterschiedlich. Mitte des 19. Jahrhunderts etwa schwang der Stimmton in Italien rund 450-mal pro Sekunde, hatte also eine Frequenz von 450 Hertz. Zu Mozarts Zeiten lag in Österreich die Frequenz bei 421 Hertz, in Frankreich bei 449 Hertz. Ein Tonkuddelmuddel! Um das zu lösen, trafen sich im Jahr 1939 Musiker zu einer Stimmton-Konferenz in London und einigten sich auf einen einheitlichen Stimmton mit 440 Hertz. Genau diesen Ton lassen sich viele Musiker seither von einer Stimmgabel oder einem elektronischen Gerät vorspielen. Und bringen so ihre Instrumente und Zuhörer in gute Stimmung.

Quelle:Geolino